Aus Rücksicht auf die NPD:

Bunte Banner auf Geheiß der Polizei abgenommen

Die Templiner Stadtverordneten zeigten sich überrascht, warum ihre Botschaft für Toleranz für die Dauer der NPD-Demo vom Historischen Rathaus verschwinden musste. So wurde das begründet.

Mayk Saborosch rollt die von der Polizei zurückgebrachten Plakate wieder ein – für die nächste Aktion, bei der Templin Farbe bekennen möchte.
Sigrid Werner Mayk Saborosch rollt die von der Polizei zurückgebrachten Plakate wieder ein – für die nächste Aktion, bei der Templin Farbe bekennen möchte.

Für überzogen halten die Templiner Stadtverordneten eine Aktion der Polizeiinspektion Uckermark. Das bekräftigte Bürgermeister Detlef Tabbert  (Die Linke) nach der jüngsten Stadtverordnetenversammlung. Bei der NPD-Demonstration am vergangenen Sonnabend in Templin hatte die Polizei Plakate der Stadt mit der Aufschrift "Templin ist bunt" vom Historischen Rathaus entfernen lassen und mitgenommen.

Die Polizei begründete ihr Handeln mit dem Verweis auf das Versammlungsgesetz und mit "Deeskalationsgründen". Die Plakate waren ausschließlich in Richtung des Versammlungsraumes der NPD ausgehangen worden. Sie seien geeignet gewesen, die Befindlichkeiten der dortigen Veranstalter zu berühren, hieß es.

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