Auffahrunfall auf Bundesstraße:

Crash nach riskantem Wendemanöver

Weil ein Autofahrer in die entgegengesetzte Richtung fahren wollte, krachten drei Autos ineinander. Bei dem Unfall wurden zwei Personen verletzt.

Der Audi-Fahrer wollte auf der Baustraße trotz durchgezogener Sperrlinie wenden. Dabei krachte ein nachfolgender Opel in die Fahrerseite.
Thomas Walther Der Audi-Fahrer wollte auf der Baustraße trotz durchgezogener Sperrlinie wenden. Dabei krachte ein nachfolgender Opel in die Fahrerseite.

Gegen 9.30 Uhr kam es auf der Prenzlauer Baustraße zu einem schweren Auffahrunfall. Gleich drei Wagen waren ineinander gekracht. Ein in Aachen (Nordrhein-Westfalen) zugelassener Audi befuhr die Bundesstraße in Richtung Autobahn 11. Auf der Höhe der Hausnummer 76 stoppte der Audi-Fahrer ohne jegliche Vorwarnung abrupt ab und wollte den Wagen wenden. An dieser Stelle ist das Wenden verboten, die Mittellinie ist durchgezogen. Ein nachfolgender Fahrer konnte geistesgegenwärtig noch nach rechts ausweichen. Doch ein dahinter fahrender Opel krachte in die Fahrerseite des Audi und beschädigte diesen schwer. Der Audi kam auf der Gegenfahrbahn zum stehen. Danach schleuderte der Opel noch in einen auf der Gegenfahrbahn  geparkten Mercedes. Durch den zweifachen Anstoß wurde die Vorderfront des Opel komplett zertrümmert. Beim Mercedes wurde die Fahrerseite eingedrückt.

Der Fahrer des Audi und die Fahrerin des Opel mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Nach Angaben der Polizei wurden beide nur leicht verletzt. Die Baustraße blieb in Richtung Innenstadt über eine Stunde gesperrt. Auch weil der Fahrer des Audi die Wagenschlüssel mitgenommen hatte und bei dem Auto die automatische Bremse eingerastet war, so dass der Wagen längere Zeit nicht abgeschleppt werden konnte.

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