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Kurstadt zeigt sich von ihrer schmutzigen Seite

Fahrgäste, die mit dem Zug ankommen, laufen an Müll und Unrat vorbei. Templiner äußerten sich entsetzt darüber, welches Bild von der Kurstadt vermittelt wird.

Simone Kaminski (rechts) und Undine Siebert zeigen empört eine der vielen Dreckecken auf dem Templiner Stadtbahnhof: „Da mag sich doch niemand mehr hinsetzen“, sagen sie.
Sigrid Werner Simone Kaminski (rechts) und Undine Siebert zeigen empört eine der vielen Dreckecken auf dem Templiner Stadtbahnhof: „Da mag sich doch niemand mehr hinsetzen“, sagen sie.

Simone Kaminski und Undine Siebert zeigten angeekelt auf das Wartehäuschen am Templiner Stadtbahnhof: Essensreste, Kippen, Kokelspuren, Spucke ... Man wisse kaum, wo man hintreten soll. Geschweige denn, dass sich dort jemand niederlassen wolle. „Das kann doch nicht so bleiben“, meinten sie. Es stünde weder der Bahn, noch der Kurstadt gut zu Gesicht, so Gäste in Empfang zu nehmen.

Direkt am einstigen Bahngebäude stand auf dem Bahnsteig ein alter Kühlschrank. Müll auf den Gleisen und Nebenanlagen. Die Wände des Bahnhofsgebäudes „zieren“ Graffiti. Die Aufregung der beiden Frauen war nicht umsonst. Ein Dienstleister der Bahn hat die gröbsten Verunreinigungen auf dem Bahnhof noch am Mittwoch beseitigt. Mitarbeiter des städtischen Bauhofs beräumten das Umfeld. „Wir reinigen den City-Weg bei Bedarf“, stellte Swetlana Ginter vom Wirtschaftshof klar.