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Damit Kinder in Äthiopien nicht so schwer schuften müssen

Mädchen und Jungen aus Templin und Lychen helfen Gleichaltrigen in Afrika. Dafür gehen sie sogar selbst arbeiten.

Kerstin Blümel, Pfarrer Gernot Fleischer und die Christenlehre Kinder sammelten auf dem Lychener Marktpaltz Geld gegen Kinderarbeit.
Sara Cato Kerstin Blümel, Pfarrer Gernot Fleischer und die Christenlehre Kinder sammelten auf dem Lychener Marktpaltz Geld gegen Kinderarbeit.

70 uckermärkische Kinder haben etwas gegen Kinderarbeit getan und so Mädchen und Jungen in Äthiopien geholfen. Das Christenlehre-Team machte – unterstützt von Katechtin Kerstin Blümel - bei einer bundesweiten Aktion der Kindernothilfe mit. In zwei Wochen haben die Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zwölf Jahren 2713,95 Euro selbst erarbeitet. Das ist Rekord, denn so viel Geld haben sie noch nie zusammen bekommen.

Die Uckermärker engagierten sich zum siebenten Mal bei dieser Initiative. Diesmal verkauften sie selbst hergestellte Pralinen und Kekse, fegten den Templiner Busbahnhof, halfen bei der Apfelernte… Das Geld verwendet die Kindernothilfe, um äthiopische Kinder, die in der Landwirtschaft arbeiten müssen, freikaufen zu können und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen.