Finanzspritze für Naturschutz :

Damit Orchideen sprießen können

Der Nabu pflegt die Kanalwiesen in Templin, auf denen unter anderem seltene Pflanzen wachsen. Mittel dafür werden allerdings immer knapper. Da käme ein unverhoffter Geldsegen gerade recht.

Templiner Schüler helfen dem Naturschutzbund bei der Pflege der Kanalwiesen.
Thomas Volpers Templiner Schüler helfen dem Naturschutzbund bei der Pflege der Kanalwiesen.

Die untere Naturschutzbehörde im Landkreis Uckermark wird demnächst sogenannte Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für die Versiegelung von Flächen an der Templiner Goetheschule festsetzen. Die Fraktion der Linken in der Stadtverordnetenversammlung hatte dazu den Antrag gestellt, diese Ausgleichszahlungen dem Nabu-Regionalverband Templin zur Verfügung zu stellen. Der Nabu pflegt seit geraumer Zeit zum großen Teil ehrenamtlich die Kanalwiesen. Mit den Geldern wäre die Pflege der Naturschutzflächen in den nächsten fünf bis sieben Jahren gesichert. Die Naturschutzbehörde habe schon vorab signalisiert, mit einem solchen Vorschlag mitgehen zu können. Jetzt müssen nur noch die Stadtverordneten zustimmen.

Aus dem Bau- und Wirtschaftsausschuss gab es schon mal grünes Licht dafür. Das dürfte Norbert Bukowsky vom Nabu Templin freuen. Er weiß, dass die Mittel für landschaftspflegerische Maßnahmen knapper geworden sind. Deshalb wären diese Zuwendungen, wenn sie denn fließen würden, sehr willkommen. Der Nabu wird bei diesen Arbeiten in den Kanalwiesen, auf denen zum Beispiel seltene Orchideen wachsen, seit Jahren von Schülern aus drei Schulen der Stadt unterstützt. "Wir wollen diese Kooperation sehr gern fortsetzen", so Norbert Bukowsky.

 

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