Zehn Jahre Ich-AG:

Der Ein-Mann-Betrieb

Wer wagt, gewinnt. Eine Maxime, die zu Dietmar Meier passt. Mit 40 Jahren hat er einen wichtigen Entschluss gefasst und ihn bis heute nicht bereut. Auch wenn der Weg, den er eingeschlagen hat, ihm doch einiges abverlangt.

Dietmar Meier hat als Fliesenleger inzwischen mehr als Fuß gefasst.
Michaela Kumkar Dietmar Meier hat als Fliesenleger inzwischen mehr als Fuß gefasst.

Eine Ausgabe des Uckermark Kurier ist für Dietmar Meier ein ganz besonderes Erinnerungsstück: „Mit 40 noch mal neu durchstarten“ lautete die Überschrift eines Beitrages, der darin stand. Damals hatte der Templiner beschlossen, sich beruflich neu zu orientieren. Er gründete eine Ich-AG und war als Fliesenleger plötzlich sein eigener Chef. Zehn Jahre ist das jetzt her. Seinen Ein-Mann-Betrieb gibt es noch immer. So sicher war er sich damals nicht, was seine Zukunftschancen angeht. „An die Schwierigkeiten, mit denen ich anfangs zu kämpfen hatte, kann ich mich noch gut erinnern: Wo bekommt man die günstigsten Materialien und vor allem Aufträge her? Das waren nur einige der Fragen, vor denen ich stand, und auf die ich erst einmal keine Antwort parat hatte“, erzählt der Templiner.

Das erste Jahr sei besonders schwer gewesen. Denn Geld für einen eigenen Transporter hatte Dietmar Meier zu diesem Zeitpunkt noch nicht genug, also machte er seinen alten Opel-Caravan kurzerhand zu seinem „Firmenwagen“. „Mit dem fuhr ich alle Materialien und das Werkzeug von und zu den jeweiligen Baustellen.“ Nach anderthalb Jahren war dann endgültig Schluss damit. Das Auto gab seinen Geist auf. „Zum Glück konnte ich mir dann einen Transporter leisten. Damit wurde die Arbeit leichter. Mittlerweile hatte ich auch ganz gut zu tun“, sagt der Fliesenleger. Inzwischen kamen die Kunden nicht mehr nur aus der Uckermark, sondern auch aus Berlin und sogar anderen Bundesländern.“

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