Bootsmotor gestohlen:

Diebe gefährden Einsatz der Wasserretter

Ungebetene "Gäste" bei der Wasserwacht in Templin: Diebe haben den Motor des Bootes gestohlen. Nicht nur der entstandene Sachschaden ist groß, auch die Arbeit der Retter wird dadurch massiv eingeschränkt.

Dieser Motor ist verschwunden. Diebe haben ihn vom Rettungsboot der Wasserwacht abgebaut und mitgenommen.
Daniel Ziebell Dieser Motor ist verschwunden. Diebe haben ihn vom Rettungsboot der Wasserwacht abgebaut und mitgenommen.

Unbekannte Täter haben in der Nacht vom 28. bis 29. August den Motor vom Rettungsboot der DRK-Wasserwacht in Templin gestohlen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf 10 000 Euro. Die Täter gingen professionell zu Werke. Sie haben eines der Maschendrahtzaunfelder neben dem Eingangstor zu dem Gelände an der Seestraße in Templin herausgeschnitten. Mit einem Bolzenschneider wurde die Kette, mit der das Rettungsboot gesichert war, durchtrennt. Der Motor ist erst zwei Jahre alt und hochwertig, so die Kameraden der Wasserwacht. Sie sind durch den Diebstahl in ihrer Arbeit eingeschränkt, weil ihnen für die Rettung von Menschenleben zurzeit nur ein Schlauchboot zur Verfügung steht.

Wasserwacht und Polizei hoffen nun, dass es Zeugen für den Diebstahl gibt. Sie werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. "Jede noch so kleine Beobachtung, vielleicht eines Fahrzeugs, mit dem der Motor möglicherweise abtransportiert wurde, kann wichtig sein", sagt Sandra Urland von der Polizeiinspektion Uckermark. Diebstahl von Bootsmotoren beschäftige die Polizei in den Sommermonaten häufiger. "Nicht nur in Templin. Es kommt vor, dass Motoren professionell wie jetzt bei der Wasserwacht abgebaut werden oder aber dilettantisch. Dann ist der Sachschaden oft noch größer."

Kontakt: 03984 350

 

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