Ziemlich ramponiert:

Diese Schönheitskur ist für den Müll

Die Befürchtung, dass noch mehr Abfalleimer in der Kurstadt verschwinden, sorgt für Unruhe.

Nach der Runderneuerung wurde auch dieser Papierkorb in der Robert-Koch-Straße von Petra Michel, Mitarbeiterin im Wirtschaftshof, wieder angebracht.
Michaela Kumkar Nach der Runderneuerung wurde auch dieser Papierkorb in der Robert-Koch-Straße von Petra Michel, Mitarbeiterin im Wirtschaftshof, wieder angebracht.

Will die Stadtverwaltung Templin etwa noch mehr dieser Müllbehältnisse einkassieren? Damit hatte sie vor Kurzem für heftige Diskussionen gesorgt. Von 400 Papierkörben wurden 90 einkassiert und dies mit finanziellen Überlegungen begründet: Für die Entleerung zweimal wöchentlich und gewisse Reparaturarbeiten fallen pro Jahr 65 000 Euro an. Durch die Reduzierung ließen sich rund 12 000 Euro sparen.

Viele Kurstädter überzeugte das nicht. Sie befürchten, dass noch mehr Müll in Templin herumliegt. Und das passt nicht zu einer Kurstadt. Zur papierkorbfreien Zone soll sie aber nicht werden. Dass wieder einige Müllbehältnisse abgebaut wurden, hat einen anderen Grund: Sie sind ramponiert und müssen auf Vordermann gebracht werden.

 

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