Bettenhaus:

Dieser Platz soll in Zukunft grün sein

Nachdem das Bettenhaus im Templiner Bürgergarten abgerissen wurde, erhitzten sich die Gemüter. Was soll mit dem Areal geschehen? Jetzt zeichnet sich eine Lösung ab.

Bleibt der Bettenhaus-Standort nun auf Dauer Grünfläche? Hier ein historischer Blick vom Berliner Tor aus.
Sigrid Werner Bleibt der Bettenhaus-Standort nun auf Dauer Grünfläche? Hier ein historischer Blick vom Berliner Tor aus.

Als Templins Stadtverordnete im Juli 2012 nach Jahren wieder über die Zukunft des Bettenhausstandortes im Bürgergarten debattierten, lag sie bereits einmal auf dem Tisch, die Idee: Auf der Grundlage eines städtebaulichen Gutachtens schlug die Stadt einen Abriss des Bettenhauses mit dauerhafter Entsiegelung der einstigen Baufläche vor. Sie wollte sie sich als Ausgleichsmaßnahme anrechnen lassen. Alternativ stand eine Wohnbebauung im Raum. Gegen letzteren Vorschlag wurde ein Bürgerbegehren auf den Weg gebracht. Entschieden wurde zugunsten eines Abrisses.  Über weitere Nutzung der Fläche sollten die Stadtverordneten später entscheiden. Nun scheint die Zeit dafür reif.

Das Bettenhaus wurde Anfang 2014 abgerissen. Im Februar wurde eine offene Arbeitsgruppe zur Nachnutzung des Bettenhausstandortes gegründet. In mehreren Sitzungen sprach sich die Mehrheit der Mitglieder gegen die Bebauung des 4600-Quadratmeter-Areals aus. Es sollte in das Nutzungskonzept des Bürgergartens integriert werden, fasste Fachbereichsleiterin Thekla Seifert die Diskussion zusammen. Deshalb erneuerte die Stadt jetzt den Vorschlag einer dauerhaften Entsiegelung des Standortes. Die Stadtverordneten könnten in ihrer nächsten Sitzung am 17. Dezember darüber befinden.

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