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Dreijährige verirrt sich in Tangersdorfer Heide

Einen Albtraum durchlebt am Pfingstsonntag eine junge Mutter im uckermärkischen Tangersdorf. Ihre dreijährige Tochter will am Morgen nur kurz mit dem Hund spazieren gehen. Plötzlich sind beide verschwunden.

Lagebesprechung, unmittelbar bevor die zweite Suchkette die Wälder durchkämmt.
Heiko Schulze Lagebesprechung, unmittelbar bevor die zweite Suchkette die Wälder durchkämmt.

Hunderte Helfer der Polizei, der Freiwilligen Feuerwehren und aus der Bevölkerung starteten am Pfingstsonntag eine in der Uckermark bisher beispiellose Suchaktion.  Seit den Morgenstunden wurde ein dreijähriges Mädchen vermisst, das mit seiner Mutter zu Besuch in dem idyllischen Tangersdorf weilte. Seine Spur verliert sich in den schier unendlichen und unübersichtlichen Wäldern am Rande des ehemaligen Truppenübungsplatzes. Zwei Hubschrauber, ein Rettungsboot und Fährtenhunde unterstützen die fieberhafte Suche nach dem Mädchen, das nur kurz den Mischlingshund eines Bekamnnten aus Tangersdorf ausführen wollte. Mit mehreren Suchketten wurde das Gebiet systematisch durchkämmt. Bis in den Abend ohne Erfolg. Ein Albtraum für die Angehörigen.

Sofort medizinisch versorgt

Dann verbreitete sich gegen 18.30 Uhr wie ein Lauffeuer die Nachricht, dass das Mädchen gut sieben Kilometer entfernt von einem Hundeführer aufgespürt worden sei. Zunächst ungläubig, dann mit unendlicher Erleichterung und herzlichem Beifall für die Rettungskräfte wird diese Nachricht aufgenommen. Das Mädchen, das beim Auffinden immer noch in Begleitung des Hundes war, ist den Umständen entsprechend wohlauf und wurde sofort medizinisch versorgt. Nur ihre Mutter gehörte zu den letzten, die im Dorf von der frohen Kunde erfuhren. Sie war zu diesem Zeitpunkt immer noch mit dem Rad auf der Suche nach ihrer geliebten Tochter in den Wäldern unterwegs.

Die ausführliche Geschichte der dramatischen Suchaktion können Sie in der Dienstagausgabe des Uckermark Kurier lesen.

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