Woba-Chef geht in Rente:

Ein Arbeitsmensch freut sich, mal nichts zu tun

Am Montag verabschiedet Templin seinen wohl langjährigsten Geschäftsführer einer kommunalen Gesellschaft in den Ruhestand. Alfons Klaffki schrieb Wohnbaugeschichte und übergibt die Woba mit dem geringsten Wohnungsleerstand der Geschichte.

Alfons Klaffki, wie man ihn kennt mit Schlips und Kragen. Jetzt legt er beides ab.
Sigrid Werner Alfons Klaffki, wie man ihn kennt mit Schlips und Kragen. Jetzt legt er beides ab.

Alfons Klaffki, langjähriger Chef der Templiner Wohnungsbaugesellschaft Woba, geht es Ende des Jahres in den Ruhestand. Aus diesem Grund richtet ihm die Stadt am Montag einen Empfang im Historischen Rathaus aus. In Zeiten, in denen andere Wohnungsgesellschaften in Brandenburg, besonders im ländlichen Raum, über großen Wohnungsleerstand klagen, kann der Templiner sein Unternehmen mit nur knapp über einem Prozent Wohnungsleerstand übergeben. Im Oktober dieses Jahres lag der Wohnungsleerstand in den rund 1800 Wohnungen des städtischen Unternehmens sogar auf einem Rekordtief von unter einem Prozent. Unter Klaffkis Regie, der seit 28,5 Jahren den Betrieb führt und schon zu DDR-Zeiten den Vorgänger leitete, wurde die schwierige Nachwendezeit ohne Mietsubventionen gemeistert. In den vergangenen 20 Jahren wurde fast der komplette Wohnungsbestand saniert und der Rückbau von nicht mehr benötigtem Wohnraum organisiert. Klaffkis Nachfolgerin wird Dr. Anneli Jeschke-Kollar.

 

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