Gerichtsurteil nach Unfall:

Ein Jahr Knast für Schwedter Todesfahrer

Weil er unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen Auto fährt und dabei ein Mann stirbt, muss sich ein 24-Jähriger vor Gericht wegen fahrlässiger Tötung verantworten.

Zu einem Jahr Haft hat das Amtsgericht Schwedt einen 24-Jährigen verurteilt, der unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen fuhr, einen Unfall verursachte und dabei einen Radfahrer tödlich verletzte.             
Ronald Wittek Zu einem Jahr Haft hat das Amtsgericht Schwedt einen 24-Jährigen verurteilt, der unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen fuhr, einen Unfall verursachte und dabei einen Radfahrer tödlich verletzte.  

Zu einem Jahr Gefängnis verurteilte das Schwedter Amtsgericht einen jungen Mann, der unter Alkohol und Drogen stehend mit seinem Pkw einen Radfahrer von der Straße fegte. Der 58-Jährige starb an seinen schweren Verletzungen. Der 24-Jährige war mit rund 100 Stundenkilometern auf einer Strecke unterwegs, auf der nur 50 km/h zulässig waren. In der Verhandlung vor dem Amtsgericht Schwedt gab er das Geschehen zu und bedauerte den tragischen Unglücksfall. Er wusste keine Begründung, warum er nach einer durchzechten Herrentagsnacht, in der er auch Marihuana und Kokain nahm, wieder mit dem Auto zur Arbeit fuhr. Dem Antrag der Verteidigung auf Strafe zur Bewährung folgte der Richter nicht. Selbst eine positive Sozialprognose würde solch ein Urteil aus seiner Sicht nicht rechtfertigen, meinte er in der Urteilsbegründung.

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