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Eine Jagd, die eigentlich keine ist

Bei einer Hubertusjagd wird nicht gejagt, sondern geritten. In Buchenhain gingen 25 Reiter und 60 Gäste auf Kremsern auf eine Tour ins Gelände.

16 Kilometer führte der Weg durch die Uckermark.
Birgit Bruck 16 Kilometer führte der Weg durch die Uckermark.

Pferdehöfe und Reitvereine aus der Uckermark und der Region Feldberg beteiligten sich an der ersten Hubertusjagd, die am Sonnabend bei besten äußeren Bedingungen zwischen Buchenhain und Fürstenau stattfand. Bei einem Jagdreiten wie der Hubertusjagd wird – anders als bei einer Parforcejagd – kein Wild gejagt, es handelt sich um reinen Pferdesport. Auch bei der „Fuchsjagd“, die ebenfalls auf dem Programm der Reiter stand, kommt kein Fuchs zu Schaden - dabei wird lediglich ein Fuchsschwanz gejagt.

„Mit diesem besonderen Geländeritt wollen wir vor allem unseren jungen Reitern einen besonderen Höhepunkt verschaffen. Mit einer im Herbst stattfindenden Hubertusjagd erinnern wir an diese Tradition und lassen sie weiterleben“, sagt Organisatorin Nadine Wunsch-Fischer. Start und Ende der 16 Kilometer langen Tour war das Landhaus Arnimshain.

Eigentlich sind organisierte Reitjagden Gelegenheiten für lange, schnelle Ritte durch unbekanntes Gelände. Doch Nadine Wunsch-Fischer betont: „Sportlicher Ehrgeiz steht bei uns nicht im Mittelpunkt, es ist eine Einsteigerjagd“. Die auch unter Beweis stellte, dass die Uckermark für solche Reitveranstaltungen ein überaus reizvolles Terrain ist.