So eine Bescherung:

Eingezäunte Weißtannen dreist abgesägt

Kann man wirklich Weihnachtsfreude haben, wenn man sich einen geklauten Baum in die gute Stube stellt?

Dieses Bild präsentierte sich Förster Jens Daher, als er in den Baumdiebstahl bemerkte hatte.
Foto: JD Dieses Bild präsentierte sich Förster Jens Daher, als er in den Baumdiebstahl bemerkte hatte.

Irgendwo in der Region werden sich am 24. Dezember drei Familien in ihren Wohnzimmern um eine schön geschmückte Weißtanne versammeln. Für Jens Daher, Landeswaldförster im Revier Densow, ist das alles andere als ein schöner Gedanke. Denn die Bäume wurden gestohlen. Dreist abgesägt im Wald nahe Tangersdorf an der viel befahrenen Straße zwischen Templin und Lychen. „Sie standen an einem vom Waldbesuchern gern genutzten Weg inmitten einer Baumgruppe, die umzäunt war“, so Jens daher.

„Was ist das für ein Weihnachten, wenn man weiß, dass man auf einen festlich geschmückten, aber eben einen geklauten Baum schaut?“, fragt sich Jens.

Dabei gebe es doch durchaus die Möglichkeit, sich auf legalem Weg einen Weihnachtsbaum nach Wunsch zu besorgen. „Kurz Entschlossene können sogar noch bis zum 23. Dezember ‚ihren‘ Baum in den Wäldern nach Einweisung durch den Förster aussuchen“, so der Hinweis von Jens Daher. Und das zu recht moderaten Preisen.

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