Brummi-Verkehr:

Einwohner fordern Tempo 30

Seit den Bauarbeiten auf der B 198 weichen viele Lkw-Fahrer auf die Landesstraße zwischen Gollmitz und Lychen aus. Doch der Verkehr nervt die Anwohner und beschädigt ihre Häuser.

Gefährlich dicht an den Häusern in der Goethestraße brettern die Lkw vorbei. So manch ein Fahrzeug sei schneller als in der engen Straße erlaubt, glauben die Anwohner.
Sigrid Werner Gefährlich dicht an den Häusern in der Goethestraße brettern die Lkw vorbei. So manch ein Fahrzeug sei schneller als in der engen Straße erlaubt, glauben die Anwohner.

Immer, wenn sonntags das Fahrverbot für Lkw aufgehoben wird, donnern Laster-Kolonnen durch die zum Teil engen Straßen der Ortschaften Lychen, Berkholz und Hardenbeck. Nicht nur den Bürgern geht der ungewohnte Lärm an die Substanz - er droht auch, ihren Häusern zu schaden. Ein Einwohner aus Boitzenburg hat sogar schon Risse am Giebel seines Wohnhauses entdeckt. Damit nicht genug: Auch die zum Teil neu ausgebauten Straßen leiden unter der Verkehrslast.

So geht das nicht weiter, ist der Tenor unter den Anwohnern. Mit einer Unterschriftenaktion fordern sie jetzt Tempo 30 durch ihre Ortschaften. Hardenbecks Ortsvorsteher Detlef Ebel informierte auf der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung, dass zumindest der Antrag der Gemeinde Boitzenburger Land auf 30-km/h-Schilder für die Ortsdurchfahrten von Berkholz, Boitzenburg und Hardenbeck in der Straßenverkehrsbehörde angekommen sei. In der nächsten Verkehrsschau solle der Antrag bei einer Vor-Ort-Begehung beurteilt werden.

 

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