Mehr Leben im Dorf:

Elterninitiative hofft auf Spielplatz

In Haßleben liegt infrastrukturell einiges im Argen. Kein Wunder, dass im Dorf jetzt Eltern klare Forderungen stellt. Und wie es aussieht, trägt ihr Engagement erste Früchte.

Ein öffentlicher Spielplatz ähnlich wie auf dem Gelände der Kita Mäusestübchen, so etwas erhoffen sich Timo Mende (links), Stephanie Böckelmann und Wolfgang Göltl für Haßleben.
Matthias Schöppner Ein öffentlicher Spielplatz ähnlich wie auf dem Gelände der Kita Mäusestübchen, so etwas erhoffen sich Timo Mende (links), Stephanie Böckelmann und Wolfgang Göltl für Haßleben.

Seit der letzte Spielplatz wegen Sicherheitsbedenken zurückgebaut werden musste, gibt es in Haßleben keine Geräte mehr, an denen sich Kinder austoben können. Nur ein Beispiel dafür, wie sehr die Infrastruktur in dem Dorf momentan im Argen liegt. Eine Situation, die den Ortsvorstand von Haßleben Timo Mende  frustriert: „Unsere Betriebe hier produzieren das höchste Steueraufkommen in der Gemeinde Boitzenburger Land – trotzdem kommt hier gefühlt nie etwas von diesem Geld an“, berichtet er. Marode Straßen und Gehwege. Häuser, die dringend saniert werden müssten. Die Liste dessen, was in Haßleben Mendes Ansicht nach im Argen liegt, ist lang.

Spendensammlung geplant

Einen Anfang soll da nun ein neuer Spielplatz machen, der auf Betreiben einer Elterninitiative zu Stande kommen wird: Der Bau des Spielplatzes könnte, wenn es nach den Gemeindevertretern geht, bereits 2016 Wirklichkeit werden. Geplant ist in diesem Jahr ein Sommerfest am 30. Mai, das Mitglieder der Elterninitiative zum Sammeln von Spenden nutzen wollen. Auch die Suche nach einem geeigneten Bauplatz hat erste Früchte getragen. So favorisieren die Dorfvertreter eine Stelle am Birkenweg in der Nähe der Wohnanlage der Stephanus-Stiftung in Haßleben.

 

 

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