Pionierbrücke freigegeben:

Eng, aber der einzige Weg für Schulbusse

Die Mühlenstraße ist bis zum 24. September voll gesperrt. Wie kommen jetzt die Kinder zur Schule? Durch ein enges und zugleich viel befahrenes Nadelöhr.

Der Schülerverkehr in Templin wird ausnahmsweise bis zum 24. September über die Pionierbrücke geleitet.
Benjamin Vorhölter Der Schülerverkehr in Templin wird ausnahmsweise bis zum 24. September über die Pionierbrücke geleitet.

Was ist hier denn los? Diese Frage stellten sich einige, die am Mittwochmorgen die Pionierbrücke in Templin überquerten. Der Übergang von der Weinbergstraße über den Stadtsee in die Seestraße war zeitweise gesperrt. Fußgänger und Radfahrer mussten warten. Busverkehr über die historische Pionierbrücke, hält sie das aus?  Kein Problem, sagte Udo Polzin. Der Einsatzleiter der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft (UVG) wartete  am Brückenkopf. Der Querbalken liege in einer Höhe von mehr als vier Metern. Und die Busse seien 3,4 bis 3,6 Meter hoch, sagte Polzin. Mitarbeiter des Ordnungsamtes sperrten den Zugang zur Brücke in der Weinbergstraße. Von dort fuhr der erste Schulbus im Schritttampo über die Holzplanken.

Das Gewicht der Fahrzeuge sei kein Problem für die Brücke. „Das Bauwerk ist wie die Ziegeleibrücke schwerlastfähig und für eine Last von 60 Tonnen ausgelegt“, sagte Marcus Thiedig, Mitarbeiter des städtischen Bauamtes. Nur die Schulbusse dürfen über die Pionierbrücke fahren, bis die Vollsperrung der Mühlenstraße aufgehoben ist. Die ist voraussichtlich bis zum 24. September aufgrund von Bauarbeiten dicht.

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