Stadtverordnete zur Flüchtlingsunterbringung:

Entscheidung fällt gegen Notunterkunft

Denkbar knapp ging die Entscheidung der Lychener Stadtverordneten aus: Keine Mehrheit für ein Flüchtlingsheim. Für eine Notunterkunft für 100 Flüchtlinge sei Lychen zu klein.

Der Saal war voll, die Sitzplätze reichten nicht aus. Stadtverordnetenvorsteher Tobias Schween versuchte die Diskussion in sachliche und friedliche Bahnen zu lenken: mit Erfolg.
Sigrid Werner Der Saal war voll, die Sitzplätze reichten nicht aus. Stadtverordnetenvorsteher Tobias Schween versuchte die Diskussion in sachliche und friedliche Bahnen zu lenken: mit Erfolg.

Die ehemalige Gesamtschule Lychen wird nach dem Willen der Lychener Stadtverordneten nicht zu einer Flüchtlingsunterkunft für rund 100 Asylbewerber hergerichtet. Mit einem Patt von sieben Ja- und sieben Nein-Stimmen wurde eine entsprechende Beschlussvorlage abgelehnt.

Die Ablehnung entspricht der Stimmungslage in der Flößerstadt. Die Lychener hatten die ohnehin schon angespannte medizinische Versorgungssituation als wichtigsten Ablehnungsgrund angeführt. Außerdem sähen sie es als nachhaltigere Lösung, leer stehende Wohnungen für Asylbewerberfamilien herzurichten. Für Massenunterkünfte seien so kleine Ort kaum geeignet, hieß es.

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