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Ermittler forschen nach Brandursache

Technischer Defekt oder Brandstiftung? Spezialisten des Landeskriminalamtes untersuchen die Havarie im Templiner Gewerbegebiet.

Auf dem Betriebshof der Templiner Firma, auf dem hunderte Gasflaschen stehen, waren einige in Brand geraten. Ein Mitarbeiter wurde bei der Havarie schwer verletzt.
Jenny Stock Auf dem Betriebshof der Templiner Firma, auf dem hunderte Gasflaschen stehen, waren einige in Brand geraten. Ein Mitarbeiter wurde bei der Havarie schwer verletzt.

Nachdem sich am Freitag auf dem Templiner Betriebshof einer Behälter-, Brandschutz- und Anlagentechnik-Firma Gasflaschen entzündet hatten, forschen die Ermittler weiter nach der Brandursache. Bei der Havarie war ein Mitarbeiter schwer verletzt worden. Sich auf irgendeine Richtung festzulegen, dazu sei zum derzeitigen Zeitpunkt noch zu früh, betonte Polizeisprecherin Sandra Urland. Sie wollte ebenso keine Aussage dazu treffen, ob es sich um einen technischen Defekt oder Brandstiftung handelte. „Die Ermittlungen gehen in alle Richtungen“, sagte Urland. Am Montag sicherten Spezialisten des Landeskriminalamtes Spuren auf dem Betriebsgelände. Deren Auswertung  und Zeugenvernehmungen dauern an.

Firmenchef Lothar Müller wollte sich ebenso nicht zur Brandursache äußern. Er stellte klar, dass sich die Behälter nicht durch die Sonne und die hochsommerlichen Temperaturen entzündet hätten. Demzufolge gehe laut Müller von den Gasflaschen keine weitere Gefahr aus. Indes müssen bis heute einige der vom Brand betroffenen Behälter in einem Wasserbad gekühlt werden. Das bestätigte Templins Stadtbrandmeister Christian Gand.