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Erste „Trockenlektion“ für Seepferdchen-Anwärter

Drei Firmen aus der Region sponsern der Arbeiterwohlfahrt Jahreskarten für den Schwimmunterricht von jeweils sechs Kindern.

Was sie als „Schwimmlehrlinge“ erwartet, erfuhren diese Kinder bei einer ersten „Trockenlektion“ von Rettungsschwimmer Thomas Voigt (links).
Uwe Werner Was sie als „Schwimmlehrlinge“ erwartet, erfuhren diese Kinder bei einer ersten „Trockenlektion“ von Rettungsschwimmer Thomas Voigt (links).

Die Schwimmhalle des Ahorn Seehotels in Templin mit ihrer 25-Meter-Bahn ist die einzige im Norden der Uckermark. Dort erholen sich nicht nur die Hotelgäste und Freizeitschwimmer. Seit vielen Jahren lernen da auch zahlreiche Mädchen und Jungen aus Templin und der Umgebung das Schwimmen, weiß Schwimmmeisterin Marina Kerski zu berichten. Sie und die Rettungsschwimmer Thomas Voigt, Petra Conrad und Hans-Jürgen Neumann können den Bedarf kaum decken. „Wöchentlich kommen im Durchschnitt etwa 40 Kinder zu uns in den Schwimmunterricht“, berichtete Thomas Voigt. Je nach Talent brauchen die Schwimmlehrlinge zwischen acht und zehn Übungseinheiten von je 45 Minuten, um zum Abschluss stolz das ‚Schwimmpferdchen‘ mit nach Hause nehmen zu können“, erläuterte er. In der Prüfung dafür müssen die Mädchen und Jungen übrigens 25 Meter schwimmen, einen Ring vom Grund des Kinderbeckens herauf tauchen und einen beherzten Sprung ins Schwimmbecken wagen.

Zu den Kindern, die dort das Schwimmen lernen und die Disziplinen für ‚Seepferdchen‘ ablegen, gehören auch vier Jungen von der Tagesgruppe und aus der sozialen Gruppenarbeit des Kreisverbandes Uckermark der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Sie sind mit AWO-Fachkoordinatorin Marion Mangliers in die Schwimmhalle gekommen, um sich zu bedanken. „Unternehmen aus der Region stellen uns Jahreskarten für den Schwimmunterricht zur Verfügung für jeweils sechs Kinder und eine Betreuungsperson“, war von Marion Mangliers zu erfahren. In Templin gebe es eine Tagesgruppe für sechs Kinder sowie die soziale Gruppenarbeit für weitere 17 Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren. Neben dem Spaß sei auch die Gesundheitsförderung ganz wichtig. Und dazu gehöre eben auch der Schwimmunterricht, fügte sie hinzu.