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Erstes Treffen mit Schrecken

Als die neue Eigentümerin eines Häuschen in Hardenbeck die Tür öffnet, steht plötzlich ein Mann mit zwei Messern vor ihr.

So ein Messer kann schon Angst einflößen.
Werner Fellner So ein Messer kann schon Angst einflößen.

In einem Haus in Hardenbeck ist die neue Eigentümerin versehentlich für eine Einbrecherin gehalten worden. Wie es am Freitag von der Polizei hieß, betrat sie am Donnerstagabend das frisch erworbene Eigentum. Darin traf sie allerdings auf einen 56 Jahre alten Mann, der zwei Küchenmesser in den Händen hielt.

Die Frau flüchtete und rief die Polizei. Nachbarn eilten zu Hilfe, um die angespannte Situation zwischen dem Mann und der 48 Jahre alten Frau zu beruhigen. Das gelang ihnen auch, bevor die alarmierte Polizei eintraf.

Mann darf weiter im Haus wohnen

Wie sich dann herausstellte, hatte der 56-Jährige sich das bis dato leer stehende Haus als vorübergehendes Obdach ausgesucht. Als die Tür am Donnerstagabend plötzlich aufging, und die neue Eigentümerin eintrat, meinte er, sich gegen Einbrecher verteidigen zu müssen.

Zum Glück war dies nicht nötig. Das kuriose Treffen hatte für den Wohnungslosen sogar eine positive Seite: Nach einem klärenden Gespräch darf er den Polizeiangaben nach sogar noch etwas länger in dem Haus bleiben.