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Europas größtes Fassadengemälde entsteht

Eine farbenfrohe Fassadenmalerei soll auf 12 435 Quadratmetern in Templin entstehen. Der Inhaber des Ahorn-Seehotels hat einen international renommierten Künstler engagiert.

Der einst graue Betonklotz am Templiner Lübbesee wird gerade in leuchtendes Bunt getaucht.
Sigrid Werner Der einst graue Betonklotz am Templiner Lübbesee wird gerade in leuchtendes Bunt getaucht.

Brandenburgs größtes Ferienhotel befreit sich 25 Jahre nach der Wiedervereinigung von seiner tristen grauen Betonfassade. Derzeit wird die 4000 Quadratmeter große vordere Fassade nach den Entwürfen des international renommierten Künstlers Michael Fischer-Art in strahlendes Bunt getaucht. Im nächsten Jahr sollen die drei Giebelwände und die 6785 Quadratmeter große zum See gerichtete Fassade gestaltet werden.

Die farbenfrohe und expressionistische Fassadenmalerei soll dann am Ende auf 12 435 Quadratmetern die Uckermark - mit Lebensbaum und Sonnenmotiven - erstrahlen lassen und nach Hotelangaben zu Europas größtes Fassadenkunstwerk werden. Das Hotel der Ahorn-Gruppe begrüßt in der Saison bis zu 1000 Besucher täglich, die ab Juni 2016 mit dem farbenfrohen Gemälde auf dem Weg zu Ruhe und Erholung am glasklaren Lübbesee begleitet werden sollen. Das Ferienhotel war 1984 erbaut worden.