Detonationen in der Heide:

Explosives Erbe gesprengt

Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Tangersdorf lauern Gefahren. Selbst für Feuerwehrleute ist die Situation dort äußerst brenzlig.

Schilder entlang des ehemaligen Truppenübungsplatzes weisen auf die Gefahr durch Altmunition in der Tangersdorfer Heide hin.
Sigrid Werner Schilder entlang des ehemaligen Truppenübungsplatzes weisen auf die Gefahr durch Altmunition in der Tangersdorfer Heide hin.

Die Gefahren sind allgegenwärtig. Davon zeugten die Detonationen in den vergangenen Tagen auf dem ehemaligen Schießplatz in der Tangersdorfer Heide. 26 Stück Fundmunition waren dort von Mitarbeitern des Kampfmittelbeseitigungsdienstes gesprengt worden, davon allein 18 Panzerfäuste. „Wir sind derzeit dabei, Schritt für Schritt die Reste der Kampfmittel auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz zu beräumen und unschädlich zu machen“, klärte Lychens Stadtförster Hilmar Alexandrin auf. Innerhalb eines abgesperrten Bereiches, der sogenannten roten Zone, gebe es davon noch mehr als genug.

„Nach wie vor ist dort ein großes Gefährdungspotenzial gegeben“, schätzte er ein. Er bittet deshalb die Bevölkerung inständig, Verbotsschilder, die vor dem Betreten der roten Zone warnen, ernst zu nehmen. Selbst Feuerwehrleute dürfen im Ernstfall das Gefährdungsgebiet nicht betreten, so Alexandrin. Meist handelt es sich bei den Kampfmitteln um Hinterlassenschaften der sowjetischen Armee, die bis 1994 dort einen Truppenübungsplatzbetrieb.

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