Gojko Mitic im El Dorado:

Fans stehen Schlange für Autogramm

Leinwand-Indianerheld Gojko Mitic traf seine Anhänger in der Westernstadt El Dorado. Sein Charme brachte die Verehrer der Schauspiellegende ins Schwärmen. 

Ein Autogramm vom DDR-Indianderhelden Gojko Mitic (links) war sehr begehrt.
Benjamin Vorhölter Ein Autogramm vom DDR-Indianderhelden Gojko Mitic (links) war sehr begehrt.

Er kam verspätet, weil er bei Berlin auf der Autobahn im Stau gestanden hatte. Aber gegen 13 Uhr war Gojko Mitic zum ersten Mal seit 2007 wieder in der Westernstadt El Dorado. Seine Fans warteten am Donnerstagnachmittag bereits sehnsüchtig auf ein Autogramm der Schauspiellegende, die durch ihre Rolle im ostdeutschen Indianerfilm "Die Söhne der großen Bärin" aus dem Jahr 1966 berühmt geworden war. 

In der voll besetzten Konzert- und Tanzhalle in der Westernstadt holte sich auch Brigitte Weiß eine Autogrammkarte von ihrem Helden aus der Kindheit. In der Schule seien die DDR-Indianerfilme mit Gojko Mitic damals Pflicht gewesen, sagte sie, "Ich finde, er macht einen sehr sympathischen Eindruck und sieht für sein Alter sehr agil aus."

Der 75-jährige Schauspieler genoss das Fantreffen. Es sei Wahnsinn, dass er immer noch als Indianerheld wahrgenommen werde. "Was will man als Schauspieler mehr?", fragte Mitic. Warum er in der Westernstadt El Dorado und auch an den Uckermärkischen Bühnen in Schwedt als Hans Georg von Arnim so einen fitten Eindruck macht? "Ich rauche und trinke nicht. Ein bisschen Sport mache ich auch", antwortete Gojko Mitic.

 

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