Bahnstreik:

Fast alle Züge fallen aus

Wegen des Bahnstreiks blieben am Wochenende auch in der Uckermark die Bahnhöfe fast leer. Reisende hatten sich offenbar nach Alternativen umgesehen.

Auf diese Situation hatten sich die Reisenden am Streikwochenende offensichtlich eingestellt.
Lutz Reuter Auf diese Situation hatten sich die Reisenden am Streikwochenende offensichtlich eingestellt.

Auf den Bahnsteigen in der Uckermark herrschte zum Beginn der Herbstferien die meiste Zeit gähnende Leere. Die Kunde vom erneuten Bahnstreik hatte die Reisewilligen in Templin und Prenzlau offensichtlich erreicht. Die Lokführergewerkschaft GDL streikt von Sonnabend 2 Uhr bis Montag 4 Uhr, zwei Drittel aller Züge im Fernverkehr und viele Nahnverkehrszüge wurden ersatzlos gestrichen.

Auf der Strecke der RB 12 von Templin nach Berlin-Lichtenberg ging nichts, das Online-Portal des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) verkündete in roter Schrift hinter jeder Verbindung: „Zug fällt aus“. Als Alternative wurden auf den Seiten der Deutschen Bahn Verbindungen über Joachimsthal und Eberswalde sowie Prenzlau angeboten. Fahrzeit: zwischen drei und vier Stunden.

Ab Prenzlau fielen die meisten Züge aus, die Live-Auskunft der Bahn kündigte lediglich an, dass der IC am Sonntagnachmittag um 16.42 Uhr verkehrt. Vor Streikende am Montagfrüh sollte lediglich noch ein Regionalexpress Richtung Berlin um 22 Uhr fahren.

Anders als beim Streik in der vergangenen Woche waren keine überraschten Fahrgäste an den Bahnhöfen anzutreffen. Die GDL hat inzwischen angekündigt, dass sie nach dieser 50-stündigen Aktion eine Streikpause von mindestens sieben Tagen einlegen wolle.

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