Großbrand in Templin:

Feuerteufel sucht Fischhandel heim

Offenbar wüteten Brandstifter auf dem Gelände eines Templiner Fischhändlers. Fahrzeuge und Boote standen am Sonntagmorgen am Stadtkanal lichterloh in Flammen. Das Fischunternehmen hatte dabei sogar noch Glück im Unglück.

Von der Schleusenbrücke in Templin waren am Sonntagmorgen dichte Rauchschwaden zu sehen.
Benjamin Vorhölter Von der Schleusenbrücke in Templin waren am Sonntagmorgen dichte Rauchschwaden zu sehen.

Dichte Rauchschwaden hingen am Tag der Arbeit über Templin. In den frühen Morgenstunden musste die Feuerwehr zu einem Großeinsatz ausrücken. Auf dem Gelände der Uckermark Fisch GmbH am Webertor brannte es lichterloh. "Auf der Anfahrt haben wir mehrere Explosionen gehört und hatten schon befürchtet, dass es Gasflaschen sind", berichtete Horst Skoupy, Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr Templin. Das war nicht der Fall.

Was die Feuerwehrleute vor Ort sahen, war jedoch verheerend. Ein Verkaufswagen der Uckermark Fisch GmbH stand in Flammen. Zwei weitere Fahrzeuge auf dem Gelände und zwei Boote samt Unterstand brannten ebenfalls. Die Feuerwehrleute bekamen die Brände schnell unter Kontrolle. An den Fahrzeugen war allerdings nichts mehr zu retten. 

An einem Bürogebäude auf dem Gelände war ein Fenster eingeschlagen. Die Feuerwehrleute fanden darin einen ausgekippten Benzinkanister und entzündete Papierrollen. "Zum Glück ist das Gebäude nicht in Brand gegangen", sagte Feuerwehrmann Stefan Hennig. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Kriminaltechniker nahmen Ermittlungen auf.

Nachdem die Feuer gelöscht waren, errichteten die Feuerwehrleute eine Ölsperre auf dem Stadtkanal. Denn aus den nahe am Ufer stehenden Fahrzeugen waren Betriebsstoffe ausgelaufen.

 

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