Brandserie aufgeklärt:

Feuerteufel wollten Löscheinsätze beobachten

Zahlreiche Einwohner Templins können aufatmen. Nachdem mehr als ein Dutzend mal Müllcontainer angezündet wurden, sind nun drei Verdächtige zwischen 14 und 15 Jahren ermittelt worden. Das Motiv: "Freude über Feuerwehreinsätze".

Über Wochen hielten die jugendlichen Tatverdächtigen Templins Feuerwehrleute in Atems.
Sigrid Werner Über Wochen hielten die jugendlichen Tatverdächtigen Templins Feuerwehrleute in Atems.

Unbekannte hatten Anfang des Jahres immer wieder Müllcontainer in Brand gesetzt, vor allem in der Strahl-Goder-Straße, Bahnhofstraße, Robert-Koch-Straße, Ringstraße, Straße der Jugend, Straße des Friedens und in der Dargersdorfer Straße. Die Polizei geht von einer Gesamtschadensumme von etwa 30 000 Euro aus.

Jetzt hat der Spuk hoffentlich ein Ende. „Wir haben unsere Ermittlungen abgeschlossen und die Akten an die Staatsanwaltschaft Neuruppin übergeben“, berichtete Polizeipressesprecher Gerald Pillkuhn. Ein 15-Jähriger als Haupttäter sei ermittelt worden, der zudem zwei 14-Jährige bei den Taten zu "Mutproben" angestiftet hätte. Einer der Jugendlichen hat bereits gestanden, so Pillkuhn.

Zusehen, ohne erkannt zu werden

Neben den Mülltonnenbränden wurde den Jugendlichen laut dem Polizeisprecher auch nachgewiesen, drei Brände in einem leer stehenden Heizhaus in der Südstadt gelegt zu haben.

„Freude über die nächtlichen Feuerwehreinsätze“ und „als Verursacher alles zu beobachten, ohne erkannt zu werden“ seien offenbar die Tatmotive gewesen. Pillkuhn verwies darauf, dass die Tatverdächtigen, weder der Feuerwehr noch ihrer Jugendgruppe angehören.

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