Schleuse gesperrt:

Feuerwehr legt Ölsperre am Kanal

Eine Stunde lang konnten Boote die Templiner Schleuse nicht nutzen. Der Verursacher der Öllache ist noch nicht gefasst. Es gibt aber einen Verdacht.

Die Kameraden legten eine Ölsperre aus.
Jenny Stock Die Kameraden legten eine Ölsperre aus.

Bevor die Templiner Feuerwehr am Mittwochmittag zur Absicherung der Sprengmaßnahme nach Gollin ausrückte, musste sie bereits einmal Hilfe leisten. Am Templiner Kanal war ein Ölteppich gemeldet worden. Gemeinsam mit vier Mitgliedern der Wasserwacht legten die 20 Kameraden der Feuerwehr eine Sperre um die etwa 250 Quadratmeter große Öllache, berichtete Einsatzleiter Christopher Zahl. Zudem musste das Mühlenfließ abgeriegelt werden. Für die Dauer der Sicherungsarbeiten durften Boote von 11.30 bis 12.30 Uhr die Schleuse nicht passieren. Die Ölsperre wird nun etwa 24 Stunden liegenbleiben müssen, bis das Bindemittel das Öl aufgesogen hat. „Wir werden es danach abschöpfen und fachgerecht entsorgen“, sagte Christopher Zahl.

Wer der Verursacher des Ölteppichs ist, ist noch unklar. Zahl vermutete anhand der Verbreitung des Öls unterhalb und oberhalb der Schleuse, dass es sich um ausgelaufenes Benzin eines Fahrzeugs von der über die Schleusenbrücke führenden Straße handelt.

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