Gerätehaus ist zu klein:

Feuerwehrleute ärgern sich über Provisorium

Die Grunewalder haben keine vernünftige Umkleide und keinen ordentlichen Versammlungsraum. Dafür müsste ihr Gerätehaus umgebaut werden. Das wurde ihnen versprochen, nur passiert ist noch nichts. Warum?

Felix Voge und die anderen Kameraden der Grunewalder Feuerwehr haben darauf vertraut, dass dieses Provisorium abgeschafft wird.
Michaela Kumkar Felix Voge und die anderen Kameraden der Grunewalder Feuerwehr haben darauf vertraut, dass dieses Provisorium abgeschafft wird.

Offensichtlich ist den Kameraden der Grunewalder Ortsfeuerwehr jetzt der Geduldsfaden gerissen. Seit Jahren warten sie auf ein Gerätehaus, dass allen Anforderungen entspricht. Die Realität sieht anders aus: Wenn die 21 aktiven Kameraden zu einem Einsatz gerufen werden, müssen sie in die ehemalige Schwesterstation laufen, um sich dort umzuziehen. Behelfsmäßig sind dort Hakenleisten angebracht. Für die Jugendfeuerwehr mit zwölf Mitgliedern befindet sich die Umkleide in der Alten Schule, wo Versammlungen und Schulungen für die Feuerwehrleute stattfinden müssen.

Zwar haben die Grunewalder ein neu gebautes Gerätehaus. Dort gibt es aber weder ausreichend Platz für eine Umkleide noch für Versammlungen. Aus finanziellen Gründen hatte die Stadt darauf verzichtet. „Von dort hören wir nur, dass gebaut werden soll. Aber es scheint Probleme mit der Förderung zu geben“, so Ortswehrführer Timmy Ziethmann.

Die Stadt will aus dem Feuerwehrgerätehaus ein Gemeindezentrum machen. Davon würde nicht nur die Ortswehr profitieren, sondern auch die Kirchengemeinde und die Vereine. Der Umbau des Feuerwehrgerätehauses kostet etwa 290  000 Euro. Die Kommune hat eine EU-Förderung in Höhe von 193  642 Euro beantragt, die aber noch nicht genehmigt wurde, so Bürgermeister Detlef Tabbert (Linke).

Kommentare (8)

Ist es nicht peinlich und beschämend gegenüber dem eignen Volk. Kein Geld für die eigenen Feuerwehren aber Erstaufnahmelager und Flüchtlingsheime Bauen. Und das in Milliarden Höhe. Unsere noch herrschenden Politiker sollten sich schämen und zurücktreten.

Auf Wunsch des Benutzers entfernt, d. Red.

Wie kommen sie eigentlich darauf das ich NPD-Mitglied bin? Wenn sie diese Falschdarstellung nicht unterlassen werde ich rechtliche schritte gegen sie einleiten. Und zu der Wahlkostenerstattung die kriegen ja auch andere und sogar solche die ihr Wahlversprechen gar nicht halten. Da gibt es Schwarze Schafe.

Sie sind nicht bei der NPD, Herr Dreblow? Und wieso steht ihr Name dann auf der Wahlliste der NPD für den Gemeinderat in Löcknitz (2014)? Mal abgesehen hiervon: http://www.nordkurier.de/pasewalk/waffenfund-auf-dem-gelaende-eines-gemeindevertreters-2413221102.html Gerald Bahr, Redaktion

Wenn jemand auf der liste steht heißt das noch lange nicht das er auch Mitglied sein muss. Das zeigt doch wieder mal das die Journalisten vom Nordkurier nur oberflächlich recherchieren. Zu den falschen Darstellungen vom Nordkurier in anderen Artikeln komme ich zu gegebener zeit noch zurück. Sie sollten immer dran denken, wie man in den Wald rein ruft, so schalt es heraus.

da sie hier einem anderen Leser rechtliche Schritte androhen, nur weil er sie "NPD-Mitglied" nannte, ist es unser gutes Recht, einzuordnen, welche Verbindung Sie ja offenbar zu dieser Partei haben. Siehe die NPD-Wahlliste und die Razzia auf ihrem Gelände, bei der unter anderem auch NPD-Schulhof-CDs gefunden wurden. Das hat nichts mit Oberflächlichkeit zu tun, oberflächlich ist es, von Milliarden Euro für Flüchtlinge zu reden, die nichts mit den beantragten Fördergeldern für das Gerätehaus in Grunewald zu tun haben. Bleiben Sie also bitte beim Thema Gerätehaus.

Bitte entfernen Sie meinen Kommentar. Er enthält möglicherweise eine falsche Behauptung. Danke!

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