Marode Anlage:

Finstere Zeiten in Hammelspring

Die Straßenbeleuchtung scheint in dem Templiner Ortsteil ihren Geist aufgegeben zu haben. Einwohner nehmen das jedoch nicht so einfach hin.

Für eine funktionierende Straßenbeleuchtung in ihrem Dorf sammeln die Hammelspringer Unterschriften.
Michaela Kumkar Für eine funktionierende Straßenbeleuchtung in ihrem Dorf sammeln die Hammelspringer Unterschriften.

Zappenduster war es am Mittwoch im Dorf: Nicht eine Straßenlampe funktionierte und auch die Bushaltestelle war unbeleuchtet. „So kann das einfach nicht weitergehen“, reagierte die Hammelspringerin Cornelia Mrosek. Weil diese Probleme schon seit August auftreten, organisierte sie jetzt eine Unterschriftensammlung. „Für einen sicheren Schulweg für unsere Kinder“, so die junge Frau. Nicht nur, dass an der stark befahrenen Ortsdurchfahrt ein Gehweg fehlt. Für Fußgänger, die dort jetzt in der dunklen Jahreszeit unterwegs sind, wird es ohne Straßenbeleuchtung noch gefährlicher.

Ursachen für diese Probleme liegen darin, dass die Anlage alt und marode sei, so die Information aus der städtischen Bauverwaltung. Doch die Straßenbeleuchtung soll erst erneuert werden, wenn im nächsten Jahr der Gehweg neu gebaut wird. Bis dahin soll die alte Anlage repariert werden, wenn sie defekt ist.

Die Listen für die Protestaktion liegen in der Hammelspringer Bäckerei Mrosek aus.

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