Jubel in Klaushagen:

Flicken-Piste bald Schnee von gestern

Er hat nicht locker gelassen, an Minister und Ministerpräsidenten, selbst an die Kanzlerin geschrieben: Und jetzt wird sie gebaut, die Ortsdurchfahrt in Klaushagen. Die Freude steht dem Ortsvorsteher ins Gesicht geschrieben.

Ortsvorsteher Peter Christian Müller freut sich riesig über seinen Erfolg.
Sigrid Werner Ortsvorsteher Peter Christian Müller freut sich riesig über seinen Erfolg.

Dass sich die Klaushagener Ortsdurchfahrt in einem katastrophalen Zustand befindet, ließ sich nicht mehr leugnen. Auf der einen Seite ein ausgefahrenes Kopfsteinpflaster, das immer neue Löcher offenbarte. Notdürftig immer wieder geflickt. Auf der anderen Seite ein maroder Asphaltüberzug mit offensichtlich nicht mehr funktionierenden Entwässerungs- und alten Drainageanlagen im Umfeld.

Bald ist das Vergangenheit. Die Straße soll noch in diesem Jahr in einem Zug und unter Vollsperrung gebaut werden. Der Landesbetrieb für Straßenwesen hat das jetzt bestätigt und setzt zuvor auch die Umleitungsstrecke Herzfelde-Sternhagen in einen belastbaren Zustand.

Beharrlichkeit zahlt sich aus

„Unzählige Briefe habe ich geschrieben an die Verantwortlichen, zweimal an Ex-Ministerpräsident Matthias Platzeck, zweimal an Ministerpräsidenten Dietmar Woidke, einmal an Brandenburgs damaligen Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (alle SPD), einmal an den Bundesverkehrsminister und einmal sogar an die Kanzlerin“, erzählt Müller.

Mit Hilfe von Jürgen Wille habe er an den Petitionsausschuss geschrieben, die Reaktion von dort landete leider nicht bei den Briefeschreibern. „Unterstützt haben uns hingegen Henryk Wichmann (CDU) und die stellvertretende Landrätin Karina Dörk“, so Müller.

 

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