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Forstmann jagt Rowdys

Illegal und gefährlich war das, was Forstleute bei Groß Dölln erlebten. Die Biker machten sich aus dem Staub. Die Oberförsterei sucht Zeugen.

Motorradfahrer rasten quer durch den Wald bei Groß Dölln. Zwei von ihnen ließen die Räder durchdrehen, sodass Steine flogen und ein Dienstfahrzeug der Forst beschädigten.
Symbolfoto/Oliver Wunder Motorradfahrer rasten quer durch den Wald bei Groß Dölln. Zwei von ihnen ließen die Räder durchdrehen, sodass Steine flogen und ein Dienstfahrzeug der Forst beschädigten.

Acht Motorradfahrer haben im Wald in der Nähe von Groß Dölln sozusagen wilde Sau gespielt. Obwohl sich der Vorfall bereits am 22. Mai ereignet hat, beschäftigt er die Mitarbeiter der Oberförsterei Boitzenburg noch immer. Ein Forstmann hatte die Bilker beobachtet, wie sie mit ihren geländegängigen Maschinen über Waldwege rasten. Sie kamen aus Richtung Grunewald und wollten vermutlich das ehemalige Flugplatzgelände ansteuern. Dem Arbeiter war sofort aufgefallen, dass die Kennzeichen teilweise geschwärzt waren. Als er die Fahrer stoppen wollte, um sie darauf hinzuweisen, dass sie auf diesen Waldwegen nichts zu suchen haben und so gegen das Waldgesetz verstoßen, machten sie sich aus dem Staub.

Wie Uwe Noack, Leiter der Oberförsterei, schilderte, standen zwei Maschinen direkt vor dem Dienstfahrzeug des Forstmanns. Die Fahrer ließen die Hinterräder durchdrehen. Dadurch flogen Steine gegen das Fahrzeug und beschädigten es. Dann flohen die beiden über Grunewald durch ein Getreidefeld in Richtung Storkow.

Die Ermittlungen der Oberförsterei haben bislang noch zu keinem Ergebnis geführt. Deshalb hoffen Uwe Noack und seine Kollegen auf Unterstützung aus den umliegenden Dörfern. Vielleicht kennt ja jemand Fahrer solcher Maschinen beziehungsweise weiß, wer sich in der Gelände des ehemaligen Flugplatzes Groß Dölln aufhält?

Wer mit Hinweisen helfen kann, der wird gebeten, sich in der Oberförsterei Boitzenburg zu melden.

Kontakt: 039889 213