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Frauen lassen die Klöppel klappern

Filzen, Spinnen, Klöppeln - das alles geht im Berliner Tor. Die Interessengemeinschaft „Altes Handwerk“, die dafür sorgt, hat noch mehr Pläne. Allein kann sie diese jedoch nicht umsetzen.

Gisela Scheibe führt vor, wie richtig geklöppelt wird.
Sigrid Werner Gisela Scheibe führt vor, wie richtig geklöppelt wird.

Wer weiß heutzutage noch, wie das Seildrehen funktioniert oder wie man eine einzelne Faser zum Faden verbringt? Wer hat schon selbst einmal am Spinnrad gesessen, sich im Filzen versucht oder gar im Klöppeln? Wohl die wenigsten. In Templin besteht die Möglichkeit, sich in die Geheimnisse solch alter Handwerkskünste einweihen zu lassen. Dank der Interessengemeinschaft (IG) „Altes Handwerk in der Mark Brandenburg“ im Berliner Tor. Klingt gut, ist aber für einen ehrenamtlichen Verein nicht leicht zu leisten. Dennoch schaffen die 13 Mitglieder es, die Öffnungszeiten des Berliner Tores dienstags, freitags und an den Wochenenden von 10 bis 16 Uhr abzusichern.

Und die Interessengemeinschaft hat noch mehr vor. Kunsthandwerkermärkte sind im Gespräch. Diejenigen, die daran teilnehmen, sollen jedoch für die Teilnahme keine Standgebühren bezahlen. Aus Sicht der Kunsthandwerker wäre das beispielsweise die perfekte Ergänzung zum Templiner Stadtfest. Dazu passen allerdings keine kommerziellen Anbieter, die bisher bei diesem Fest in der Berliner Straße ihren Platz haben. Bislang vermissen die Mitglieder der Interessengemeinschaft dazu eine Reaktion der Stadtverwaltung.

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