Aneckend und anschmiegsam:

Fremdelnde Bilder zwischen Fracking und Fukushima

In der Uckermark stellen 25 Künstler zu einem ungewöhnlichem Thema ihre Werke aus.

Die Künstlerin Jutta Siebert (links) beim Aufbau ihres Werkes mit dem Titel „Dement“. Foto: Sara Cato
Die Künstlerin Jutta Siebert (links) beim Aufbau ihres Werkes mit dem Titel „Dement“. Foto: Sara Cato

25 Künstler aus Lychen und Umgebung befassen sich derzeit in der Stadtkirche auf ganz unterschiedliche Art mit dem Thema „Fremde Heimat“. Die Akteure verarbeiten sowohl persönliche Erfahrungen als auch politische Geschehnisse: Angst, Identität, innere Zerrissenheit, Fern- und Heimweh, Fukushima, Fracking. Manche Ausstellungsstücke schmiegen sich leicht in den ungewöhnlichen Ausstellungsort, andere ecken an und wollen in diesen Raum so gar nicht passen. Sie sind zu fremd in dieser Heimat auf Zeit – so wie der Titel der Ausstellung schon in Aussicht stellt.

Am 29. Oktober schließt die Ausstellung „Fremde Heimat“ mit einer Finissage, bei der Künstler und Interessierte ab 17 Uhr miteinander ins Gespräch kommen können. Bis dahin kann die „Fremde Heimat“ noch zu den üblichen Kirchenöffnungszeiten besichtigt werden.

Kontakt: 039888 479646

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