Fassadensanierung:

Frische Farbe für die Ortsdurchfahrt

Jährlich will die städtische Wohnungsbaugesellschaft Woba bis zu 1,3 Millionen Euro in die Instandhaltung ihrer Häuser stecken und damit einen Rückstau abarbeiten. Das dürfte auch Besuchern der Stadt ins Auge fallen.

Fred Peters zeigt die Farbvarianten, die für das Postheim 29 entwickelt wurden. Die grüne Variante soll zum Tragen kommen, wenn das Haus ab September instandgesetzt wird.
Sigrid Werner Fred Peters zeigt die Farbvarianten, die für das Postheim 29 entwickelt wurden. Die grüne Variante soll zum Tragen kommen, wenn das Haus ab September instandgesetzt wird.

Templin soll nicht wieder grau werden wie zu DDR-Zeiten. Die  Wohnungsbaugenossenschaft "Uckermark" Templin eG und die städtische Wohnungsbaugesellschaft Woba Templin-UM mbH legen sich deshalb derzeit verstärkt ins Zeug, den in die Jahre gekommenen Häuserfassaden einen neuen Anstrich zu verpassen. Gerade hat die Woba Templin fast einen ganzen Straßenzug neu anstreichen lassen. Nach dem Bau der Ortsdurchfahrt erstrahlt nun die L 23 in der Templiner Mühlenstraße in neuem Glanz.

Selbst Häuser, die zwischen 1999 und 2001 gebaut worden waren, boten an der Ortsdurchfahrt keinen schönen Anblick mehr. Fassaden halten in der Regel nur um die 15 Jahre. Deshalb war eine Auffrischung der Farben fällig. Bei der Fassadenerneuerung hatte die Denkmalbehörde ein gewichtig Wort mitzureden. So erfolgte eine kleinteilige Farbgebung, die dem Charakter der historischen Altstadt mit zweigeschossigen Häusern und einer kleinteiligen Bebauung entspricht. Aber nicht nur im Stadtkern, sondern auch in den Wohngebieten im Norden und Süden sollen in den nächsten Jahren Schritt für Schritt die Fassaden einen neuen Anstrich erhalten. 

 

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