Demo geplant:

Fünf Orte haben von Lasterkolonnen genug

Der nächtliche Lkw-Verkehr an der L 15 zwischen Lychen und Gollmitz bringt sie um den Schlaf. Jetzt wollen die Bürger auch Behörden und Politiker wachrütteln, um sich und andere zu schützen vor Lärmbelästigung und Schäden an Häusern und Straßen.

Ein Dorn im Auge von Aktivisten: Lastwagen rauschen Tag und Nacht über die Landesstraße 15 zwischen Lychen und Gollmitz.
Sigrid Werner Ein Dorn im Auge von Aktivisten: Lastwagen rauschen Tag und Nacht über die Landesstraße 15 zwischen Lychen und Gollmitz.

Was hat man von Lychen bis Gollmitz nicht alles versucht, um den nächtlichen Lasterverkehr einzudämmen?  Hunderte Unterschriften wurden gesammelt, Protestbriefe überreicht, sogar eine nächtliche Demo organisiert. Vor allem sonntags nach dem Ende des Fahrverbots für Lkw, spätestens aber  ab 23  Uhr donnern die schweren Laster auf der Landesstraße  15 durch die Orte.

Der Lkw-Verkehr auf der L  15 war stark angestiegen, nachdem auf der Bundesstraße 198 in Bredenfelde und vor Woldegk die Straßen gebaut wurden und werden. Das zehrt an den Nerven der Bürger, heißt es in Lychen, Hardenbeck, Boitzenburg, Berkholz und Gollmitz gleichermaßen.

Petition wird an Landesausschuss geschickt

Deshalb trafen sich Anfang der Woche Aktivisten gegen den Lkw-Verkehr aus allen fünf Orten, um sich durch gemeinsam mehr Gehör zu verschaffen. Denn bis vor Kurzem kämpfte jeder an der Strecke mehr oder weniger für sich. „Wir haben deshalb beschlossen, dass jetzt alle betroffenen Gemeinden eine Petition an den Landespetitionsausschuss schicken“, informierte der Lychener Christian Krasemann über das Ergebnis der gemeinsamen Beratung. Und: „Wir wollen für den 31.  Mai erneut im Polizeipräsidium eine Demonstration für Lychen anmelden“, informiert Krasemann. Erneut wolle man an diesem Sonntag um 23 Uhr den Lkw-Verkehr zum Halten bringen.

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