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Für schmucken Bürgergarten sind Ideen gefragt

Das Naherholungsgebiet am Kanal verdient momentan seinen Namen nicht. Damit es einer Kurstadt würdig ist, soll es umgestaltet werden. Die Einwohner der Stadt sollen über die Zukunft mitreden.

Ein echtes Trugbild: Nur von weitem macht das ehemalige Bettenhaus des FDGB-Heims „Salvador Allende“ in Templin noch etwas her. Es soll abgerissen werden.
Uwe Werner Ein echtes Trugbild: Nur von weitem macht das ehemalige Bettenhaus des FDGB-Heims „Salvador Allende“ in Templin noch etwas her. Es soll abgerissen werden.

Der Templiner Bürgergarten hat wahrlich schon bessere Zeiten gesehen. Viele Einwohner der Stadt sind unzufrieden darüber, wie die über 200 Jahre alte Parkanlage aussieht und wünschen sich, dass dort endlich etwas passiert. Eine Nutzung, die einer Kurstadt gut zu Gesicht steht, wäre ganz in ihrem Sinne.

Im Moment ist das Areal allerdings alles andere als eine Augenweide: Die unter Denkmalschutz stehende Hyparschale gammelt vor sich hin, die benachbarte Freilichtbühne befindet sich im wahrsten Sinne des Wortes im Dornröschenschlaf und wuchert zu. Das seit Jahren leer stehende Bettenhaus des ehemaligen FDGB-Ferienheims „Salvador Allende“ soll abgerissen werden. Im Kur­stadtentwicklungskonzept, das die Stadtverordneten im vergangenen Jahr beschlossen haben, steht, dass der Bürgergarten zu den Projekten gehört, die für Templin von großer Bedeutung sind.

Jetzt sind die Templiner aufgerufen, mitzureden, wenn es um die Zukunft des Bürgergartens geht. Was aus dem Areal werden könnte, darum geht es am Mittwoch ab 15 Uhr in einem Workshop. Er beginnt am Parkplatz an der Hyparschale. Gemeinsam mit Künstlern, politischen Entscheidungsträgern, Behörden und anderen Interessierten können die Einwohner der Kurstadt Ideen sammeln und sie diskutieren.