Noch viele Fragen offen:

Fusion fürs Museum vorgeschlagen

Bleibt die Templiner Einrichtung in Verantwortung der Stadt? Die Entscheidung darüber sorgt für Diskussionen unter den Stadtverordneten.

Im Ensemble des Prenzlauer Tores ist das Templiner Museum für Stadtgeschichte untergebracht.
Michaela Kumkar Im Ensemble des Prenzlauer Tores ist das Templiner Museum für Stadtgeschichte untergebracht.

Soll das Museum für Stadtgeschichte künftig nicht mehr in Trägerschaft der Stadt sein, sondern in die Verantwortung der Tourismus Marketing Templin GmbH (TMT) oder des Fördervereins des Multikulturellen Centrums (MKC) übergehen? Die Stadtverordneten der Fraktion Die Linke und der SPD-Stadtverordnete Gordon Beyer haben die Diskussion darüber eröffnet: Von ihnen stammt ein Antrag, die Stadtverwaltung möge bei der Aufstellung des Haushaltsplanes für 2017/18 prüfen, inwieweit eine Zusammenlegung erfolgen kann.

Zur Erinnerung: Nach dem Umbau des Museums im Prenzlauer Tor und seiner Neuausrichtung zur Stadtgeschichte gibt es nach wie vor kritische Stimmen: Die Einrichtung habe nicht die Außenwirkung, die sie haben müsste. Auch der Stadtverordnete Stefan Rikken (Bündnis 90/Grüne) sieht Handlungsbedarf, warnte aber vor einem Schnellschuss. „So wirkt dieser Antrag auf mich“, argumentierte er. Bevor man etwas verändern wolle, müsse man wissen, was. Dabei dürfe es nicht nur um finanzielle Aspekte gehen, was der Vorschlag suggeriere.

Cornelia Süßenbach (Linke) zog den Beschlussvorschlag ihrer Fraktion nun zurück. „Wir werden ihn bis zur nächsten Stadtverordnetenversammlung überarbeiten und neu formuliert einreichen“, kündigte sie an.

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