Baustart verschoben:

Galgenfrist für berüchtigte Holperpiste

Die Vollsperrung der Templiner Mühlenstraße wirft ihre Schatten voraus: Dafür rollen dringend erwartete Baufahrzeuge anderenorts in der Uckermark später an.

Weil in diesem Bereich in der Templiner Mühlenstraße für den Verkehr ab 27. Juli nichts mehr geht, wird zwischen Boitzenburg und Hardenbeck später gebaut.
Michaela Kumkar Weil in diesem Bereich in der Templiner Mühlenstraße für den Verkehr ab 27. Juli nichts mehr geht, wird zwischen Boitzenburg und Hardenbeck später gebaut.

Ab 27. Juli  ist die Mühlenstraße in der Kurstadt Templin zwischen Schleusenbrücke und Goethestraße zwei Wochen lang dicht. Das hat Auswirkungen auf ein anderes Bauvorhaben: Damit der Verkehr auf der für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen ausgewiesenen Umleitungsstrecke über Lychen-Boitzenburg in dieser Zeit ohne Einschränkungen rollen kann, hat der Landesbetrieb für Straßenwesen den bereits geplanten Baubeginn zwischen Boitzenburg und Hardenbeck verschoben. Start soll jetzt erst am 10. August sein. Auf einer Länge von fünf Kilometern wird dort die Deckschicht komplett neu eingebaut, so Jens Mocker vom Landesbetrieb.

Zur Vollsperrung keine Alternative

Der vorhandene Asphalt wird bis auf eine Tiefe von zehn Zentimetern herausgefräst. Bis zum Ortsausgangsschild wird zusätzlich eine Apshaltbewehrung eingebaut, um zu vermeiden, dass Risse im Untergrund der Fahrbahn schon nach kurzer Zeit wieder auftauchen. Weil die Straße zu schmal ist, kann der Verkehr nicht halbseitig an der Baustelle vorbei geleitet werden. Zur Vollsperrung gibt es keine Alternative, heißt es vom Landesbetrieb. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

 

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