Das Geld reicht nicht:

Ganz plötzlich 42 Mitarbeiter entlassen

Das Metallbauunternehmen Steros steckt schon seit Mitte vergangenen Jahres in Schwierigkeiten. Mit einem Insolvenzplanverfahren sollte die Jobs von 65 Mitarbeitern gerettet werden. Doch das hat offensichtlich nicht ganz funktioniert. Aber Hoffnung besteht noch, sagt der Firmenchef.

Philipp Hoffmann, Firmenchef Steffen Rosenbaum, Bodo Kaping und Rinaldo Koschnitzke hoffen, dass es mit Steros weitergeht. Arbeit wäre genug da.
Sigrid Werner Philipp Hoffmann, Firmenchef Steffen Rosenbaum, Bodo Kaping und Rinaldo Koschnitzke hoffen, dass es mit Steros weitergeht. Arbeit wäre genug da.

Das Templiner Metallbau-Unternehmen Steros hat 42 Mitarbeiter von einem Tag auf den anderen entlassen. Das Unternehmen befindet sich seit Mitte vergangenen Jahres trotz gut gefüllter Auftragsbücher in Finanzierungsschwierigkeiten.

Mit einem Insolvenzplanverfahren sollte die Firma die Möglichkeit erhalten, weiter arbeiten und sich sanieren zu können. Doch jetzt reichte die Kapitaldecke offensichtlich erneut nicht, um die in der Branche üblichen Vorfinanzierungen zu leisten und gleichzeitig die Löhne und Sozialabgaben zu zahlen.

Derzeit wird mit Investoren verhandelt, um das Unternehmen, dessen Produkte weltweit verkauft wurden, fortführen zu können. Der kleine Metallbaubetrieb mit seinen einst 65 Mitarbeitern hatte mit Eigenentwicklungen "Made in Uckermark" auf sich aufmerksam gemacht: mit Siloanlagen, Fördertechnik und Bandtrocknungsanlagen, in Containergröße gut verschiffbar und in Modulbauweise. Auch eine Biogasanlage in Containerform  und eine riesige Verladeanlage für Schüttgut, wie sie nur wenige bauen, wurden entwickelt.

Derzeit arbeiten noch 15 Mitarbeiter in dem Unternehmen, das einen Investor sucht.

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