Mehr als Marke Eigenbau:

Geheimtipp für Technik- und Oldtimerverrückte

Wie wurde früher das Korn gedroschen? Welche Motoren verbergen sich unter der Haube?  In Fürstenau schlagen die Herzen der Technikfans höher.

Landwirt Martin Aisch muss seinen Jungen, den Maximilian eher bremsen als überreden. Denn der 7-Jährige legt gern selbst Hand an Standmotor und alter Strohpresse.
Sigrid Werner Landwirt Martin Aisch muss seinen Jungen, den Maximilian eher bremsen als überreden. Denn der 7-Jährige legt gern selbst Hand an Standmotor und alter Strohpresse.

Das Dreschfest in Fürstenau entwickelt sich zu einem Geheimtipp für Landtechnik- und Oldtimerfreunde. Bei der dritten Auflage auf dem weitläufigen Hof des Fürstenauer Fahrzeug-Technik-Museums standen am Sonnabend Landtechnik, Pkw-Oldtimer, aber auch Motorräder in großer Zahl aufgereiht. Die zahlreichen Besucher, die trotz vieler Umleitungen in den kleinen Ort an der Grenze zwischen Brandenburg und Mekclenburg-Vorprommern fanden, konnten nicht nur mit den stolzen Besitzern ins Gespräche kommen und fachsimpeln, sondern viele Geräte in Aktion erleben. Darunter ein mobiles Holzsägewerk, Marke Eigenbau aus dem Jahr 1945, Dreschkästen, Häcksler und Schrotmühle aus den 1930er Jahren.

Am ersten Sonnabend im Oktober wird es traditionsgemäß im uckermärkischen Boitzenburg wieder ein Oldtimer- und Treckertreffen geben.