Zittern um Finanzierung:

Geld für Umbau noch nicht sicher

Das marode Gebäude das Ratsecks in Lychen soll endlich saniert werden. Darüber sind sich in der Flößerstadt alle einig. Verbindliche Zusagen, wie das Vorhaben finanziert werden soll, gibt es aber noch nicht.

Was aus dem maroden Ratseck in Lychen werden soll, steht fest. Woher jedoch das Geld für einen millionenteuren Umbau kommen soll, dazu gibt es zwar Vorstellungen, aber noch keine Zusagen.
UKK/Archiv Was aus dem maroden Ratseck in Lychen werden soll, steht fest. Woher jedoch das Geld für einen millionenteuren Umbau kommen soll, dazu gibt es zwar Vorstellungen, aber noch keine Zusagen.

Das Ratseck in Lychen, ein ehemaliges Tanzlokal, soll saniert und umgebaut werden. In dem leer stehenden Gebäude will die Stadt Lychen ein Zentrum für Seniorenwohnen und Gesundheit mit Arztpraxis und Physiotherapie errichten. 1,3 Millionen Euro sind dafür veranschlagt. Aus eigener Kraft kann die Kommune das Vorhaben allerdings nicht stemmen. Sie ist auf Fördermittel angewiesen.

Die Hoffnungen der Stadt richten sich dabei auf das Bund-Länder-Programm "Kleinere Städte und Gemeinden - überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke". Sie sind auch nicht unbegründet, stellte sich nach dem Besuch eines Vertreters des Landesamtes für Bauen und Verkehr heraus. Allerdings könne nur der Umbau der Hülle, das Dach sowie die Außenanlagen aus diesem Programm gefördert werden.

Bürgermeisterin Karola Gundlach (parteilos) informierte die Stadtverordneten darüber, dass der Ausbau der Praxen sowie der Seniorenwohnungen mit Leader-Mitteln erfolgen soll. Vorgespräche mit dem Fördermittelgeber hätten dazu bereits stattgefunden. Darüber hinaus soll überprüft werden, ob für bestimmtes Details, wie beispielsweise die Heizungsanlage, nicht noch andere Fördertöpfe angezapft werden können. Zusagen oder gar Fördermittelbescheide gibt es allerdings noch nicht.