Alternative gegen die Einsamkeit:

Gerswalde bekommt seine erste Senioren-WG

In dem Ort wird gerade ein Haus umgebaut, in dem zukünftig ältere Leute zusammenleben sollen.  Finanziert wird das Projekt von der kommunalen Wohnungsgesellschaft GeWo. 

In dieses Haus soll bald eine Senioren-WG einziehen. GeWo-Chef Eckhard Gaude bespricht mit Mitarbeitern der Firma THN, die für die Außenanlagen zuständig sind.
Sigrid Werner In dieses Haus soll bald eine Senioren-WG einziehen. GeWo-Chef Eckhard Gaude bespricht mit Mitarbeitern der Firma THN, die für die Außenanlagen zuständig sind.

Für das Unternehmen ist es ein Experiment: Zum ersten Mal investiert die GeWo in ein Gebäude ausschließlich für ältere Leute. Die Stadt hat dafür das ehemalige Verwaltungsobjekt des Jugendheims mitten im Ort zur Verfügung gestellt. Bald soll dort eine Senioren-WG einziehen.

Betagte Menschen, die bisher allein lebten, kämen in der Gemeinschaft aus ihrer Einsamkeit heraus, erklärt GeWo-Chef Eckhard Gaude. Sie könnten sich nach Kräften gegenseitig helfen, die Vorzüge eines barrierefrei ausgebauten Hauses genießen und zugleich die Angebote eines ambulanten Pflegedienstes in Anspruch nehmen. Seit dem vergangenen Sommer baut die GeWo mit Unterstützung heimischer Firmen.

Die GeWo investiert fast eine Million

Die Wohnungsgesellschaft hat sich für den Ausbau des Objektes ordentlich ins Zeug gelegt, ein Darlehen von 400 000 Euro aufgenommen, 90 000 Euro Fördermittel über das Modellvorhaben „Land Zukunft“ akquiriert. „Insgesamt werden wir rund 880 000 Euro in das Objekt investieren“, sagt Eckhard Gaude. In der zweiten Märzhälfte soll das Haus fertig sein.

 

 

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