Ein Dorf in Stimmung:

Gerswalder rücken zusammen

Man nehme Leute mit Organisationstalent, eine schöne Kulisse und einheimische Mitwirkende und bringt so ein ganzes Dorf auf die Beine.

Dichtes Gedränge herrschte am Stand der Strickfrauen.
Astrid Schmoock Dichtes Gedränge herrschte am Stand der Strickfrauen.

Das haben sie gut gemacht, die vielen freiwilligen Organisatoren des Gerswalder Weihnachtsmarktes in Regie von Eva Meister, findet die Gerswalderin Astrid Schmoock. Viele Jahre lang hatte es nämlich keinen solchen Markt in Gerswalde gegeben. Jetzt trafen sich die Einwohner der Gemeinde wieder mitten im Dorf auf dem Markt, um ein paar Stunden gemeinsam zu verbringen. „Kleine Stände wurden um den Weihnachtsbaum aufgebaut. Das Jugendheim übernahm die Waffelbäckerei. Es gab außerdem einen Keramikstand, Weihnachtsgestecke wurden angeboten, wer wollte, der konnte Bücherbasar aus der Bibliothek, Die Strickfrauen waren mit Socken, Schals, Mützen und Gebäck angereist.“

Lampenfieber bei den "Bienen"

Die Kameraden der Feuerwehr waren um das leibliche Wohl der Besucher bemüht. Professionelle Unterstützung bekamen sie aus dem Café „Zum Löwen“ und dem „Gerswalder Dorfcafe“,  so Astrid Schmoock. Familie Peglau bot Weihnachtsbäume an. Das Unternehmen Celine Caravan war mit seinen Eseln vor Ort und lud ein, eine kleine Runde auf den Tieren zu drehen. Zu den Mitwirkenden gehörten unter anderem die Sänger des Naugartener Männerchores, die in der Kirche auftraten. Ganz besonders groß dürfte das Lampenfieber bei den Kindern gewesen sein, die in der Kita „Bienenhaus“ betreut werden, vermutet Astrid Schmoock. „Sie gaben ihr Bestes, um die Weihnachtsmarktbesucher gut zu unterhalten.“

Die Rolle des diensthabenden Weihnachtsmannes hatte Frank Riebe übernommen.

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