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Gnadenfrist verlängert

Die Traum von der Etablierung einer europäischen Schule in Templin ist noch nicht ausgeträumt. Jetzt kann die Arbeit erst richtig losgehen, sagen die Initiatoren.  

Der Förderverein Joachimsthalsches Gymnasium Templin e.V. und der Verein zur Kunst und Kulturförderung in den Neuen Ländern e.V. holten schon zweimal Europaabgeordnete nach Templin, um sie von der Idee einer Europaschule zu überzeugen. Hier am immer mehr verfallenden Teehaus.
Sigrid Werner Der Förderverein Joachimsthalsches Gymnasium Templin e.V. und der Verein zur Kunst und Kulturförderung in den Neuen Ländern e.V. holten schon zweimal Europaabgeordnete nach Templin, um sie von der Idee einer Europaschule zu überzeugen. Hier am immer mehr verfallenden Teehaus.

Der Eigentümer der Immobilie des ehemaligen Joachimsthalschen Gymnasiums in Templin hat dem Förderverein eine zweite Chance eingeräumt. Eigentlich hätten die Mitstreiter, die auf dem traditionsreichen Areal am Rande der Kurstadt eine europäische Schule etablieren wollen, bis Ende August einen Käufer benennen müssen. Doch Geldgeber aufzutreiben, die sich mit großen Summen einbringen, um die Idee verwirklichen zu helfen, das braucht Zeit.

Der Besitzer hat die Frist um ein Jahr verlängert. Bis dahin hat das Team das ausschließliche Benennungsrecht für einen Käufer der Immobilie. Das soll nach dessen Vorstellungen eine Schulstiftung sein. Sponsoren werden europaweit gesucht.