Kuppel verziert:

Goldenes Kreuz strahlt über neuer Klosterkirche

Vor der neuen Kirche des Kloster St. Georg im uckermärkischen Götschendorf wird es eng. Hunderte Gläubige und Gäste verfolgen dort, wie das geistliche Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche in Berlin und Deutschland, Erzbischof Feofan Galinskij, das goldene Kreuz segnet, das anschließend auf die Kuppel des Klosters gehoben wird.

Erzbischof Feofan Galinskij (links) segnete am Sonnabend das goldene Kreuz, bevor es 27 Meter hoch auf die Kuppel der neuen Kirche des Klosters St. Georg in Götschendorf gehoben wurde.
Horst Skoupy Erzbischof Feofan Galinskij (links) segnete am Sonnabend das goldene Kreuz, bevor es 27 Meter hoch auf die Kuppel der neuen Kirche des Klosters St. Georg in Götschendorf gehoben wurde.

In dem kleinen uckermärkischen Ort Götschendorf wurden am Sonnabendmittag Parkplätze knapp. Groß war die Schar der Gäste, die einen wichtigen Höhepunkt im Aufbau des Kloster St. Georg der russisch-othodoxen Kirche miterleben wollte. Auf die Kuppel der 27 Meter hohen neuen Klosterkirche wurde das knapp drei Meter hohe goldene Kreuz gesetzt. Zuvor verfolgten Hunderte Gläubige der russisch-orthodoxen Kirche, vor allem aus Berlin, sowie zahlreiche Gäste den festlichen Gottesdienst zur Segnung des Kreuzes durch Erzbischof Feofan Galinskij.

Zu prominenten Gästen des Festaktes zählten der russische Botschafter Wladimir M. Grinin sowie Brandenburgs ehemaliger Ministerpräsident und Neuuckermärker Matthias Platzeck. Der zeigte sich angesichts der überwältigenden Resonanz auf das Ereignis beeindruckt. „Mit dem Kloster St. Georg entsteht in Götschendorf ein interreligiöses Begegnungszentrum. Obwohl es noch nicht einmal fertig ist, findet diese Begegnung zwischen gläubigen Menschen verschiedener Religionen, aber auch mit Menschen aus Götschendorf und der Region schon statt“, freute er sich.

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