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Gottes „Bodenpersonal“ wird immer älter

Kleiner werdende Kirchengemeinden, verfallende Gotteshäuser, Flüchtlingshilfe und Hospizdienst – auf der Herbstsynode des Evangelischen Kirchenkreises Oberes Havelland gab es am Sonnabend in Templin viel zu beraten.

Ines Knospe berichtete auf der Synode über die Arbeit des Oberhavel Hospiz e. V.
Uwe Werner Ines Knospe berichtete auf der Synode über die Arbeit des Oberhavel Hospiz e. V.

Von der demografischen Entwicklung bleibt auch die evangelische Kirche nicht verschont. Die Zahl der Gemeindeglieder schrumpft. Und auch die Diener Gottes, vor allem die Pfarrer, werden älter und gehen in den Ruhestand. Deshalb spielten diese Themen auch eine große Rolle auf der Herbstsynode des Evangelischen Kirchenkreises Oberes Havelland, die am Sonnabend in Templin tagte. Im gesamten Kirchenkreis werden aktuell rund 23 000 Gemeindeglieder in 24 Pfarrsprengeln (inklusive Superintendentur) betreut. In der Uckermark sind es knapp 5000 Gemeindeglieder und fünf Pfarrsprengel.

Außerdem ging es um die Arbeit der Hospizdienste und ein Flüchtlingsprojekt auf der griechischen Insel Lesbos. „Schmerzhafte, aber unausweichliche Diskussions- und Entscheidungsprozesse" kündigte Superintendent Uwe Simon im Hinblick auf die drängende Frage, welche Gebäude sich eine Kirchengemeinde noch leisten kann.

Positiv wurde von den Anwesenden aufgenommen, dass eine Schulpfarrer-Stelle für Templin ausgeschrieben ist, die schnellstmöglich besetzt werden soll.