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Grünes Licht für die Seestraße

Die letzte unsanierte Straße in Templin wird im nächsten Jahr ausgebaut. Auf die Anlieger kommen erhebliche Kosten zu.

Im nächsten Jahr soll der Ausbau der Seestraße in Templin über die Bühne gehen.
Sigrid Werner Im nächsten Jahr soll der Ausbau der Seestraße in Templin über die Bühne gehen.

Die letzte unsanierte Straße in Templin, die Seestraße, soll ausgebaut werden. Ihr Zustand schlecht. Erhebliche Verwerfungen sind nicht zu übersehen, genauso wenig wie Frostschäden, die das Pflaster aufweist. Dementsprechend laut ist es, wenn Fahrzeuge darüber rollen.

Finanziert werden kann der grundhafte Ausbau mit Stadtsanierungsfördermitteln, weil die Seestraße das Sanierungsgebiet erschließt, so Thekla Seifert, Fachbereichsleiterin in der Templiner Stadtverwaltung. Geplant ist das Vorhaben für das nächste Jahr. Die Seestraße soll mit Natursteinpflaster versehen werden.

Vorgesehen ist darüber hinaus, den vorhandenen Regenwasserkanal überall dort zu erneuern, wo das noch nicht passiert ist. Im Abschnitt zwischen Heinestraße und dem Knotenpunkt Pestalozzistraße und im Abschnitt von der Lutherstraße bis zur Straße am Webertor soll der Gehweg auf der linken Seite grundhaft ausgebaut werden. Der kombinierte Geh- und Radweg bleibt bestehen. In den beiden ersten Abschnitten der Straße will die Stadt die Anlieger zur Kasse bitten. In der Beschlussvorlage ist in diesem Zusammenhang von einer Kostenschätzung die Rede, die sich auf 91 000 Euro beläuft. Nicht wenig Geld, das auf die wenigen Anlieger zukommt.