Auszeichnung:

"Gut Gewohnt"-Siegel geht im März in die Flößerstadt

An Denkmäler wagen sich Wohnungsbaugesellschaften bei Wohnungsbauprojekten nur selten heran. In Lychen ging man das Risiko ein und dachte dabei vor allem an ältere Menschen.

Wann kann eine Seniorin schon mal mit einer Ministerin plauschen? Ingeborg Wolff (rechts) und Pflegedienstleiterin Daniela Mante im Gespräch mit Kathrin Schneider (links).
Sigrid Werner Wann kann eine Seniorin schon mal mit einer Ministerin plauschen? Ingeborg Wolff (rechts) und Pflegedienstleiterin Daniela Mante im Gespräch mit Kathrin Schneider (links).

Die erste „Gewohnt gut-Auszeichnung“ des Jahre 2016, ein Qualitätssiegel des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V, geht an die Wohnungsbaugesellschaft Lychen GmbH.

Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider überreichte als Schirmherrin die Auszeichnung am Mittwoch persönlich an den ehemaligen Geschäftsführer der Lychener Wohnungsbaugesellschaft Andreas Hampel und seine Nachfolgerin im Amt Annette Schulz.  Das städtische Unternehmen hatte im Herzen Lychens eine denkmalgeschützte ehemalige Stadtschule aus dem Jahr 1851 entkernt und für die Bedürfnisse einer Wohngemeinschaft für Senioren und behinderte Menschen umgebaut.

Bepflanzung der Außenanlage in diesem Jahr

Es entstanden 14 barrierefreie Wohnräume jeweils mit Bad und bodengleicher Dusche, zwei Aufenthaltsräume, eine Küche, zwei Gemeinschaftspflegebäder und ein Aufzug. Im August 2015 konnten die ersten Mieter einziehen. In diesem Frühjahr sollen nun auch die Außenanlagen rund um eine große alte Kastanie auf dem Innenhof bepflanzt werden, unter der manche der heute betagten Bewohner schon als Schulkinder spielten.

Jährlich werden jeweils sechs beispielhafte Projekte im Land mit diesem Qualitätssiegel ausgezeichnet, die damit Innenstädte aufwerten und gleichzeitig  dem Bedarf nach gutem und bezahlbarem Wohnraum Rechnung tragen.

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