Seminararbeit mit Pfiff:

Gymnasiastin beeindruckt Uni-Größen

Überraschung: Kurz vor dem Abitur heimst eine Zwölftklässlerin des Templiner Gymnasiums einen ganz besonderen Preis ein und gehört damit zu den besten Brandenburgern.

Allen Grund zur Freude hatten die Preisträger des Landes Brandenburg, zu denen auch die Templiner Gymnasiastin Justine Polle (vorn mit der Mappe in der Hand) gehört.
Thomas Hölzel Allen Grund zur Freude hatten die Preisträger des Landes Brandenburg, zu denen auch die Templiner Gymnasiastin Justine Polle (vorn mit der Mappe in der Hand) gehört.

Sie geht noch zur Schule und hat dennoch schon wissenschaftliche Lorbeeren eingesammelt. Justine Polle ist Schülerin am Templiner Gymnasium und hat gerade erst ihr Abitur gemeistert. Dennoch war ihr Zeit geblieben für eine wissenschaftliche Seminararbeit zum Thema „Nachhaltige Entwicklung in der Landwirtschaft“. Dafür wurde sie jetzt gemeinsam mit 14 anderen jungen Leuten aus dem Land Brandenburg mit Dr. Hans-Riegel-Fachpreis der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam ausgezeichnet. Er ist mit 600 Euro dotiert.

62 Schülerarbeiten aus ganz Brandenburg hatte die Universität unter die Lupe genommen. Gemeinsam mit der Dr. Hans Riegel-Stiftung vergibt sie Fachpreise für herausragende wissenschaftliche Seminararbeiten. Sie will damit die Begeisterung für die Naturwissenschaften stärken und mit attraktiven Preisgeldern einen zusätzlichen Anreiz setzen. In den Unterrichtsfächern Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Mathematik und Physik wurden die jeweils besten Einsendungen ausgezeichnet.

Landwirtschaftliche Betriebe verglichen

„Ich wollte unbedingt wissen, was ökologische Landwirtschaft bedeutet, nach welchen Richtlinien konventionelle Landwirtschaft funktioniert“, begründete Justine Polle ihr Interesse an der wissenschaftlichen Arbeit. Sie hatte dazu mit Stefan Palme, der auf dem Gut Wilmersdorf bei Angermünde Ökolandbau betreibt, und Joachim Hans, Geschäftsführer der LEG mbH Wichmannsdorf. „In diesen Gesprächen ging es um konventionellen Landbau.“ Außerdem sah sie sich auf dem Gut Kerkow um, besuchte das Unternehmen Hemme Milch und den Artemishof in Flieth. Wie es nach dem Abitur weitergehen soll, dass hat die Gymnasiastin noch nicht entschieden.

 

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